Schützen Kondome mit dünner Wandstärke weniger gut vor Schwangerschaften und der Infektion mit Geschlechtskrankheiten?
Alle Durex Kondome werden nach strikten internationalen Standards hergestellt. So wird eine hochwertige Qualität der Kondome garantiert – egal wie dünn die Wandstärke ist. Wir empfehlen dennoch die extra-dünnen Kondome vorsichtig zu behandeln; besonders mit spitzen Fingernägeln und Schmuck sollte man aufpassen. Für eine weiterführende Beratung rund um das Thema Verhütung sollte man seinen Arzt aufsuchen.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit trotz Verhütung mit Kondom schwanger zu werden?
Markenkondome sind – wenn sie richtig und sorgfältig verwendet werden – ein hervorragender Schutz vor Schwangerschaften. Klinische Versuche haben ergeben, dass bei korrekter Anwendung der Schutz vor einer Schwangerschaft zwischen 95 % und 98 % liegt. Eine andere Möglichkeit zum Sicherheitsvergleich der Verhütungsmethoden bietet der Pearl-Index. Der Pearl-Index wird folgendermaßen ermittelt: Verhüten 100 Frauen innerhalb eines Jahres ordnungsgemäß mit der gleichen Methode, dann entspricht die Anzahl der Frauen, die in diesem Zeitraum trotzdem schwanger werden, dem Pearl-Index. Je kleiner der Index, desto sicherer ist die jeweilige Methode. Hier einige Beispiele:
Keine Verhütung: Pearl-Index 80*
Kondom: Pearl-Index 3,3*
Pille (Mini- und Micro-Pille): Pearl-Index 0,5 –3*
Hier sieht man, dass das Kondom bei richtiger Anwendung zu den sichersten Verhütungsmethoden gehört. Zudem bietet das Kondom entscheidende Vorteile: Es kommt nur dann zum Einsatz, wenn man tatsächlich Sex hat, während z. B. die Pille regelmäßig und fortlaufend eingenommen werden muss. Außerdem umgeht man mit Präservativen das Einnehmen von zusätzlichen Hormonen. Dennoch: Egal für welche Art der Verhütung man sich entscheidet, der Erfolg hängt nicht nur von der Verhütungsmethode ab, sondern auch von der Sorgfältigkeit bei der Anwendung.
*Quelle: Qualimedic
Was kann die Ursache dafür sein, dass Kondome „versagen“?
Keine Verhütungsmethode kann hundertprozentigen Schutz vor Schwangerschaft oder der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten garantieren. Ein großer Teil der „Unfälle“ – wie z.B. Reißen des Kondoms, oder Abrutschen in der Vagina – resultiert aus der nicht-korrekten Anwendung des Kondoms. Dazu zählen u.a. die zusätzliche Verwendung von Gleitmitteln, die Kondome angreifen können (öl- und fetthaltige Gleitmittel), das Aufreißen der Verpackung mit spitzen Fingernägeln, oder das Nicht-Festhalten des Kondoms beim Herausziehen des Penis aus der Vagina.